freitag der 13. Oktober 2006 ist ein raben schwarzer tag für die pokerwelt ! als ob george w. bush nicht schon genug dummer sachen angerichtet hat, in seiner amtszeit !
also ich bin entsetzt über den entscheid !! wie kann man allen amerikanern das online zocken verbieten? eine riesengrosse wirtschaftsmachine wird somit massiv gebremst. als kleines beispiel… die partypoker aktien sind nach dem entscheid um 57% gefallen. die wsop wird nächstes jahr sicherlich mit einigen tausend spielern weniger zu rechnen haben, da ja all die amerikanischen online sat. qualifiikanten wegfallen.
ich merke das auch auf party, wenn ich 5/10$ tisch suche, dann gibt es nur noch einen bruchteil der tische die es vor einigen wochen gab.
und da heute nachmittag nur an 6er tischen gespielt wurde, entschied ich mich für ein nl turnier. 10$ buy in, mit 417 spielern -
pot 4170$
1st: 1042$
2st: 583$
3st: 344$
die ersten 60 sind itm.
das turnier dauert bereits 2 hrs 50min und es sind noch 33 spieler dabei. mein stack liegt ziemlich genau im durchsnitt.
mal schauen was ich da noch reissen kann… gegen all die europäer und canadier ![]()
4 users commented in " bad news for poker "
Follow-up comment rss or Leave a Trackbackdraussen nach 3 hrs und 8 min..
auf platz 24..
wurde beim blind klauen ertappt
In diesem Bericht wollen wir uns mit den genauen Motiven dieses Online Gambling Verbotes befassen und
insbesondere mit den Hauptakteuren, die sich besonders stark für dieses Gesetz
eingesetzt haben, denn dieses Gesetz offenbart die ganze Absurdität des Kampfes
einzelner Staaten gegen eine voranschreitende Liberalisierung der Glücksspielmärkte oder
vereinfacht ausgedrückt: die Globalisierung, die meist angepriesen wird soll dann enden,
wenn es für die eigene Kasse von Nachteil ist.
Schauen wir uns zunächst die zwei Hauptakteure, ihre Argumente und ihre Ziele an. Da
wären zunächst die zwei Hauptakteure Bill Frist und Bob Goodlatte, die als die
Hauptinitiatoren der neuen Gesetze gelten und ihr offizielles Motiv, nämlich Schutz von
Jugendlichen vor Gefahren des Online-Glücksspiels und der allgemeine Schutz vor der
Spielsucht. Beides ist zunächst nur schwer nachvollziehbar, da beispielsweise die
weiterhin erlaubten Online-Lotterien von US-Unternehmen keine Beschränkungen erhielten
wie viele Lose ein einzelner Spieler erwerben dürfe. Ebenso wurde mit keinem Wort ein
Gesetz erwähnt, welches die Online-Lotterien dazu verpflichten würde den Jugendschutz zu
verstärken. Ein zweiter sehr verwirrender Punkt ist, dass Pferdewetten weiterhin als
erlaubt angesehen werden und im Internet frei zugänglich bleiben sollen. Um diese
Vorgänge zu verstehen muss man sich die Rahmenbedingungen etwas anschauen. So sind die
online verfügbaren Lotterien alle äußerst beliebte Steuerquellen für den US-Haushalt und
genau dieser Grund dürfte uns in Deutschland nicht allzu sehr überraschen, da ähnliche
Motive auch bei den hiesigen Gesetzesvorlagen immer wieder eine Rolle spielen.
Wesentlich interessanter ist die Tatsache, dass eben dieser Bob Goodlatte von der
amerikanischen „National Thoroughbred Racing Association“, also der amerikanische
Pferderenn-Vereinigung, ca. 10.000 $ als Spende erhielt, die er auch dankend annahm.
Dies dürfte hierbei wohl das wichtigste Argument sein, obwohl der Senator seine Pro-
Familie Motive immer wieder in den Vordergrund stellen möchte. Von anderen Spendern aus
der Alkohol- und Tabakindustrie möchten wir hier gar nicht erst anfangen, da wir uns
sehr wohl bewusst sind, dass Politiker keine moralische Instanz darstellen, daher
möchten wir bei Geldern bleiben, die nicht mehr als Lobbyarbeit auszulegen sind, sondern
in Wirklichkeit als Bestechung ausgelegt werden müssten.
Der zweite Initiator war auch der eigentliche Wortführer diese Kampagne, die ja am Ende
fruchtete: Bill Frist. In diesem Falle ist das Lobby-Geld sogar noch unverschämter und
offensichtlicher, denn es kommt direkt von „Harrah’s Entertainment“, einer der größten
Casino Groups in den USA, die hauptsächlich in Las Vegas tätig sind mit ihren
Spielbanken. Das Geld kommt also ausgerechnet von einem der Unternehmen, die direkt vom
Onlineboom benachteiligt sind, da sie durch diesen immer mehr ihrer „Vor-Ort-Kunden“
verlieren und in diesem Fall handelt es sich nicht um 10.000 $, sondern um die stolze
Summe von 50.000 $.
Wir fühlen uns in unserer Interpretation der Geschehnisse bestätigt wenn wir uns die
Börsenkurse der privaten Onlineunternehmen anschauen und im Vergleich dazu den Kurs
des „Bill-Frist-Wohltäters“ Harrah’s Entertainment. Während Anbieter wie Party Gaming
und Sportingbet Kursabstürze von bis zu 60% zu verzeichnen hatten, stieg der Kurs von
Harrah’s von ca. 65$ pro Aktie um satte 15% auf ca. 75$ (teilweise noch höher) pro
Aktie. Diese Zusammenhänge sind es, die in Europa kaum Beachtung finden obwohl er
erschreckende Parallelen einer solchen Lobbyarbeit auch in Deutschland gibt.
Daher stellen wir uns erneut die Frage wie es sein kann, dass Politiker die über die
eventuelle Liberalisierung des Glücksspielmarktes in Deutschland entscheiden,
gleichzeitig im Aufsichtsräten der staatlichen Lotterieunternehmen sitzen.
Diese Entwicklung untergräbt jegliche Grundidee einer unabhängigen Politik und fördert
den Lobbyismus, der dann am Ende wirklich über unsere Gesetze bestimmt. Diese Zustände
sind in den USA bereits seit langem vorhanden und entwickeln sich immer mehr in eine Art
elegante Bestechung und genau dies muss in Europa verhindert werden.
Gruess Serge
Stars hat bekannt gegeben, dass sie die Amis weiter spielen lassen. Full Tilt wird auch keine Massnahmen ergreifen.
Wenn jetzt Neteller nicht den Fehler macht, keine Geschäfte mit Amerikanern abzuwickeln, dann siehts nicht so schlecht aus. Das Zocken an und für sich ist ja nicht verboten, nur der Transfer von Geld zu einer onlinegambling-site.
@Serge: Woher hast du den Artikel?
du serge, hast du eigentlich sonst nichts zu tun??
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