am wochenende fand das swiss masters 2008 statt. ich hatte grosses vor, aber leider sollten sich meine ziele nicht verwirklichen.

ich ging das ganze relativ langsam an. ich wollte erst später etwas aufdrehen. leider war ich in den ersten stunden ziemlich card dead. einige postflop bananen steals brachten mich aber immer wieder zurück auf kurs. soll heissen ich lag immer im schnitt.

bei 200/400 blinds drehte ich dann etwas auf.  und jetzt kamen auch noch die karten hinzu.

ich hatte die asse, welche ich gegen einen aggro spieler schlecht gespielt habe und so nicht alle seine chips bekommen.

danach bekam ich KQ (die beste hand seit 2h, lol) und die hand darauf utg JJ, welche ich auf 11 erhöhe. nach einem call und einem re-raise auf 3200 entschied ich mich meine verbleibenden 12k in die mitte zu stellen. ich bekam den call und musste mitansehen, wie mein gegner mit seinem ass und einem board von 2-3-5-4-x eine strasse bastelte.

wie jeder andere auch, hatte ich mir einiges mehr erhofft. aber es hatte halt nicht sollen sein.

meine hände ich den ca. 5 spielstunden waren folgende

AA, JJ, TT, 77, 55, 55, 44, 33, AJ, AT, A5’s, A2’s

nicht gerade eine überragende statistik. wenn man bedenkt, dass ich mit AA schlecht gespielt habe und nur einen kleinen pot gewonnen habe, mit JJ verloren habe, mit TT vs 77 einen 2 outer am river verloren hab, mit 77 ein full house gefloppt habe und von 4 limpern keinen rappen mehr bekommen habe, mit 55, 44, 33 limp fold ohne set gespielt habe, und mit AJ, AT, A5, A2 die blinds oder kleine pots geklaut habe, dann ist es nicht verwunderlich, dass ich den ersten tag nicht überstanden habe.

gruss phred